Trauerfall

Bevor eine Überführung durchgeführt werden darf, muss zunächst ein Arzt bzw. eine Ärztin den Tod feststellen und diesen auch bescheinigen!

Tritt der Sterbefall zu Hause ein, muss der Arzt durch einen Angehörigen gerufen werden. Stellvertretend kann dies auch von Verwandten oder nahestehenden Personen veranlasst werden.

Bei einem Sterbefall in einem Krankenhaus oder Pflegeheim kümmert sich das Personal bzw. der zuletzt behandelnde Arzt um die Ausstellung der Todesbescheinigung (»Totenschein«). Diese ist Grundlage für die Sterbeurkunden, die vom Standesamt des Sterbeortes ausgefertigt werden.

Verstorbene dürfen in Schleswig-Holstein bis zu 36 Stunden zu Hause bleiben - Zeit, die man sich für einen Abschied in Ruhe und im Kreis der Familie und Freunde nehmen kann.

Auf Wunsch kommen wir auch vor der eigentlichen Überführung zu einer Erstversorgung des bzw. der Verstorbenen ins Haus.

In einem persönlichen Gespräch, welches bei den Angehörigen zu Hause oder in unserem Büro stattfinden kann, besprechen wir die einzelnen Schritte und Wünsche zur Bestattung, koordinieren die Termine und den Ablauf der Bestattung.

Es kann für die Trauer hilfreich sein, bestimmte Aufgaben und Dinge selbst in die Hand zu nehmen - auch dabei beraten und unterstützen wir gerne.