Seebestattung

Die Seebestattung setzt eine Feuerbestattung voraus.

Die Asche wird im Krematorium in eine spezielle Urne gefüllt, die sich innerhalb weniger Stunden im Wasser auflöst.

Zur Beisetzung treffen sich die Angehörigen am Schiff, welches in der Regel ab Strande bei Kiel dann ca. 40 Minuten zur Beisetzungsstelle in der Ostsee fährt (andere Meere und Abfahrtsorte sind selbstverständlich möglich).

Dort angekommen, versammeln sich die Trauernden am Heck des Schiffes, wo der Kapitän ein paar persönliche Worte an die Anwesenden und den Verstorbenen richtet.

Sobald die Urne im Meer versenkt ist, können einzelne Blumen und kleinere Gebinde - keine Kränze - nachgegeben werden. Das Schiff umkreist dann unter »Seemannsmusik« die Beisetzungsstelle, um dann wieder Fahrt in Richtung Hafen aufzunehmen.

Es ist möglich, eigene Musik mitzubringen oder einen Geistlichen bzw. Redner zur Beisetzung dazu zu bitten. Ebenso spricht nichts dagegen, wenn ein Freund der Familie oder ein Verwandter bzw. Familienmitglied die Abschiedsworte spricht.

Wie bei der Waldbestattung empfehlen sich feste Schuhe, robuste Kleidung und - auch bei gutem Wetter - eine Jacke.